Dynamics 365 einführen
Ein CRM einzuführen heißt nicht, Software aufzusetzen. Es heißt, Ihre Abläufe zu entscheiden.
Wir planen mit Ihnen die Abläufe und führen Dynamics 365 Sales, Customer Service oder Customer Insights ein, samt Übernahme der benötigten Daten, Anbindung vorhandener Systeme und Vorbereitung Ihrer Mitarbeitenden. Die Entscheidungen darüber, wie künftig gearbeitet wird, nehmen wir Ihnen nicht ab. Wir sorgen dafür, dass sie getroffen sind, bevor jemand konfiguriert.
Vier Ausgangslagen
Woraus eine Einführung kommt.
Die ersten drei beschreiben, womit Kunden zu uns kommen. Die vierte ist die, bei der wir abraten, hier weiterzulesen, sie braucht einen anderen ersten Schritt.
Excel, Outlook und einzelne Köpfe
Es gibt kein System, das den Vertrieb führt. Kundenwissen liegt in Tabellen, Postfächern und bei Menschen, die seit Jahren dabei sind. Das funktioniert, bis jemand ausfällt, das Team wächst oder jemand eine Frage stellt, die zwei Tage Recherche kostet.
Ein Altsystem soll raus
Eine Branchenlösung, ein Eigenbau oder ein System, das für etwas anderes gedacht war. Dann ist die Einführung eine Einführung mit Datenlast: das Zielmodell muss erst entstehen, und die Übernahme der Altdaten wird regelmäßig das größte Arbeitspaket.
Das ERP führt, der Vertrieb sieht nichts
Aufträge und Rechnungen sind sauber erfasst, aber alles davor (Interessent, Angebot, Wiedervorlage) liegt daneben. Hier entscheidet nicht die Konfiguration über das Ergebnis, sondern die Schnittstelle: welche Daten führt welches System, und was passiert bei Widerspruch.
Der zweite Anlauf
Ein Einführungsversuch ist stehengeblieben oder abgebrochen worden. Diese Lage gehört nicht auf diese Seite: bevor ein zweiter Anlauf geplant wird, muss der erste erklärt sein. Der Einstieg ist dann ein unabhängiger Befund.
Zur ProjektrettungDer Ablauf
Fünf Schritte, und keiner davon beginnt mit Software.
Nicht der technische Weg, sondern die Reihenfolge der Entscheidungen. Sie ist an den Arbeitspaketen der Fälle weiter unten nachlesbar.
- 01
Abläufe klären, bevor jemand konfiguriert
Bei einem Hersteller mit internationalem Vertrieb stand am Anfang ein Workshop zum Prozessdesign vor Ort, mit eigener Vorbereitung und Nachbereitung. Erst danach entstanden Vertriebsprozess und Phasen. Wer diesen Schritt überspringt, baut die alten Abläufe nach, nur teurer.
- 02
Ersten Umfang abgrenzen und schätzen
Bei einer Ablösung im Großhandel wurde erst die Systemsituation erfasst und dokumentiert, dann ein Soll-Bild mit Schätzung und Zeitschiene erstellt, und erst danach in numerierten Paketen umgesetzt. Der erste Abschnitt ist nicht das kleinstmögliche, sondern das kleinste, das im Alltag trägt.
- 03
Grundordnung vor Funktion
Datenmodell, Hierarchien, Rechte und Rollen, Dokumentenvorlagen. Bei einer Einführung im Personaldienstleistungsumfeld war genau das ein eigenes Paket, bevor die erste Fachfunktion entstand. Berechtigungen nachträglich einzuziehen ist die Sorte Arbeit, die zweimal bezahlt wird.
- 04
Daten übernehmen, Umsysteme anbinden
Bei einer Einführung in der Industrie war die ERP-Anbindung das größte Arbeitspaket, organisiert in zwei Strängen: Konzeption, Entwicklung und Testung auf der einen Seite, die Abstimmung mit dem Integrationspartner auf der anderen. Die Datenübernahme läuft daneben und mit mehreren Testläufen.
- 05
Abnahme, Schulung, Start und die Wochen danach
Bei einer Einführung auf Business Central waren Abnahmetest samt Nacharbeit, Produktionsreife mit Schulung und die Zeit unmittelbar nach dem Start drei getrennt geplante Pakete. Der Übergang in den Betrieb war eingeplant, nicht improvisiert. Genau daran erkennt man, ob ein Go-live-Termin trägt.
Mitwirkung und Aufwand
Was Sie beisteuern und woraus der Preis entsteht.
Beides gehört zusammen: die drei häufigsten Gründe für einen höheren Aufwand liegen auf Ihrer Seite des Tisches, und wir können sie nur benennen, nicht abnehmen.
Was wir von Ihnen brauchen
Eine Person, die fachlich entscheidet
Nicht eine Lenkungsgruppe, die zweiwöchentlich tagt. Eine Person mit Mandat und mit Zeit. Die meisten Verzögerungen in Einführungsprojekten sind keine technischen, sondern offene Entscheidungen.
Mitarbeitende, die erklären und erproben
Menschen, die ihren Ablauf tatsächlich machen, nicht die, die ihn beschreiben können. Und dieselben Menschen später noch einmal, um die gebauten Stände zu prüfen, bevor sie in den Alltag gehen.
Einen Überblick über Daten und Anwendungen
Wo liegen Kundendaten heute, wer pflegt sie, welche Anwendungen hängen daran. Das muss keine Dokumentation sein. Es muss nur jemand sagen können, ohne zu raten.
Ihre Termine und den Budgetrahmen, von Anfang an
Ein Stichtag, der feststeht, ist keine Störung, sondern eine Planungsgröße. Nachträglich genannt wird er zu einer, weil dann der Umfang nicht mehr dazu passt.
Woraus der Aufwand entsteht
Wie klar Ihre Abläufe sind
Ein beschriebener Prozess wird konfiguriert. Ein ungeklärter wird erst verhandelt, dann konfiguriert, dann geändert.
In welchem Zustand die Daten sind
Dubletten, fehlende Verknüpfungen und Felder ohne Bedeutung kosten in der Übernahme mehr als das Übernehmen selbst.
Wie viele Umsysteme mitspielen
Jede Schnittstelle bringt ein zweites System, einen zweiten Verantwortlichen und einen zweiten Terminkalender mit.
Wie weit Sie vom Standard abweichen
Abweichung ist nicht verboten, sie ist nur nicht umsonst: sie kostet einmal in der Umsetzung und danach in jedem Release.
Abgerechnet wird nach Aufwand. Wir grenzen den ersten Projektabschnitt mit Ihnen ab und schätzen ihn auf dieser Grundlage; der Termin für den produktiven Start wird auf denselben Umfang geplant. Einen Festpreis nennen wir nur dort, wo der Umfang vorher feststeht, beim Audit eines bestehenden Systems. Für eine Neueinführung ist das Audit kein Pflichtschritt.
Fünf dokumentierte Einführungen
Was in diesen Projekten tatsächlich passiert ist.
Drei Neueinführungen ohne Vorsystem im Vertrieb und zwei Ablösungen. Je Fall die Ausgangslage, die Arbeit und die Laufzeit, alle fünf mit eigener Fallstudie.
IRIS Sales
Neueinführung mit ERP-Anbindung
Ein Vertriebssystem von Grund auf, angebunden an die vorhandene ERP-Landschaft. Presales-Phase, dann numerierte Arbeitspakete: Anforderungen, Datenmodell, Datenübernahme, Schnittstellen, Automatisierungen, Go-live. Nach dem Start eine eigene Betreuungsphase, inzwischen mit Customer Insights.
seit September 2024
Zur FallstudieWibit Sports
Neueinführung, Vertrieb und Marketing
Begonnen mit einem Workshop zum Prozessdesign vor Ort, danach Vertriebsprozess mit Phasen, Customer Insights mit Webinaren und Journeys und ein eigenes Datenmodell für die Auswertung. Nach dem Projekt in ein Monatsbudget übergegangen.
seit Mai 2023
Zur FallstudieNEO Recruiting
Neueinführung auf Business Central
Erst die Grundordnung (Datenmodell, Hierarchien, Rechte und Rollen, Dokumentenvorlagen), dann die Fachfunktionen. Abnahmetest und Nacharbeit, Produktionsreife mit Schulung und die Zeit nach dem Start waren drei eigene Pakete.
seit September 2024
Zur FallstudieUniElektro
Altsystem im Vertrieb abgelöst
Erst die Systemsituation erfassen und dokumentieren, dann ein Soll-Bild mit Schätzung und Zeitschiene, erst danach Umsetzung. Das Gewicht lag auf der Übernahme der Altdaten und auf der Prozesslogik, nicht auf Konfiguration. Danach Betreuung im Monatsbudget.
seit September 2023
Zur FallstudiePromoCell
Vertrieb aus einem ERP herausgelöst
Der Vertrieb lief auf einem System, das dafür nicht gedacht war. Aus der Ablösung ist über acht Jahre ein durchgängiger Prozess geworden, mit Anbindung an das ERP, an den Handel und an die Rechnungsstellung.
seit Juli 2018
Zur Fallstudie
In drei dieser fünf Fälle ist aus dem Projekt eine laufende Zusammenarbeit geworden. Was das heißt (Aufgaben, Priorisierung, Budget), steht auf der Seite zur laufenden Betreuung. Wenn ein Altsystem abgelöst oder eine On-Premises-Umgebung gehoben werden muss, beschreibt die Migrations-Seite den Teil, der dabei zusätzlich anfällt.
Häufige Fragen
Was vor einer Einführung gefragt wird.
Was bestimmt den Aufwand einer Dynamics-365-Einführung?
Was müssen wir vor dem Projektstart vorbereiten?
Wie lange dauert es bis zum produktiven Start?
Brauchen wir vorher ein Audit?
Welche Anwendungen brauchen wir überhaupt?
Was passiert mit unseren Daten aus dem Altsystem?
Können Sie unser ERP anbinden?
Was passiert nach dem Go-live?
Falls die Lage eine andere ist
Nicht jede Einführung beginnt auf leerem Feld. Wer schon ein System hat, einen ersten Anlauf hinter sich oder einen Dienstleister, mit dem es nicht mehr weitergeht, fängt woanders an.
Nächster Schritt
Ein Gespräch über Ihre Abläufe, nicht über Module.
Im ersten Gespräch klären wir, welche Aufgaben das System übernehmen soll, was davon zuerst dran ist und was Sie dafür bereitstellen müssen. Danach wissen Sie, ob eine Einführung für Sie der richtige Schritt ist und wenn nicht, sagen wir das. Hilfreich für die Vorbereitung: welche Dynamics-Anwendungen Sie nutzen oder planen, wobei Sie Unterstützung brauchen und ob es einen Termin gibt, der steht.
Stand · Verantwortlich: Pascal Peters, Senior Dynamics 365 CE Architect & Inhaber
Zuletzt geprüft: die fünf Fälle gegen den Referenz-Datensatz. Ausgangslage, Laufzeit und Umfang. Keine Angabe zur Dauer bis zum produktiven Start, weil die Datensätze die Laufzeit des Engagements führen und nicht die des Projekts.