Power Platform

Power Platform liegt
nicht neben Dynamics.
Es liegt darunter.

Ihr Dynamics 365 speichert in Dataverse, seine Oberflächen sind model-driven Apps, seine Logik läuft über Flows, Plugins und PCF-Controls. Jede Anpassung an Dynamics ist Power-Platform-Arbeit. Seit 2013 arbeiten wir ausschließlich mit Dynamics 365 CE und kennen diese Plattform von der Konfiguration bis in die Dataverse-Pipeline. Die Frage ist nicht, ob Sie sie nutzen, sondern wie tief Sie hineingehen müssen.

ausschließlich Dynamics 365 CE
seit 2013ausschließlich Dynamics 365 CE
Projekte
> 50Projekte
Unternehmen in Begleitung
> 20Unternehmen in Begleitung
Microsoft Solutions Partner
6+ JahreMicrosoft Solutions Partner
Die Erweiterungsleiter
  1. KonfigurationStandard, keine eigene Technik
  2. Dataverse & model-drivenEigene Tabellen, geerbte Regeln
  3. Power AutomateFachliche Abläufe, überschaubar
  4. PCF-ControlEigene Oberfläche, eigene Pflege
  5. PluginCode in der Pipeline, Tests nötig

Pflegeaufwand steigt nach unten

Anlass

Drei Anlässe, aus denen Unternehmen bei uns anrufen.

Power Platform braucht es erst, wenn der Standard einen Prozess nachweislich nicht abdeckt. Jede eigene App ist Technik, die gepflegt werden muss. Deshalb beginnt jeder dieser drei Wege mit einer Prüfung, nicht mit einem Bau.

Der Standard endet

Ein Prozess bricht, und Konfiguration trägt ihn nicht

Eine Außendienst-App ohne Netz, eine Freigabestrecke über mehrere Abteilungen, ein Portal für Partner: Wenn eine echte Lücke bleibt, ist Power Platform der richtige Weg. Vorher prüfen wir, ob Konfiguration sie schließt.

Lücke belegen lassen

Der Bestand wächst unkontrolliert

Apps und Flows sind da, die Übersicht fehlt

Sie haben Power Apps und Flows im Haus, wissen aber nicht mehr, welche noch laufen, welche Daten sie berühren und wer sie verantwortet. Wir ordnen den Bestand, bevor die nächste App dazukommt.

Bestand ordnen

Die Anpassungen sind unklar

Niemand weiß, was die nächste Release-Welle trifft

Anpassungen sind über Jahre gewachsen. Wie nah sind sie am Standard, tragen sie kommende Releases, ist die Basis bereit für Copilot und KI? Genau das beantwortet unser Audit.

Standort klären

Gebaute Fälle

Zwei Verbände, die auf dieser Plattform arbeiten.

Beide Fälle sind auf unserer Referenzen-Seite dokumentiert. Ansprechpartner auf Kundenseite nennen wir im Gespräch, Referenzkontakt auf Anfrage.

Power Automate

Medizinische Fachgesellschaft

Bei der DGVS laufen Power-Automate-Flows für Mitgliederlebenszyklus und Veranstaltungs-Logistik, angebunden an Dynamics 365 und die SharePoint-Dokumentenablage. Die Geschäftsstelle begleiten wir laufend mit Third-Level-Support und Weiterentwicklung.

Power Apps

Wissenschaftliche Dachorganisation

Eine Power App für 180+ Fachgesellschaften, dazu die passende Anpassung in Dynamics 365: Die jährliche Datenabfrage ist digitalisiert, statt in der Geschäftsstelle manuell zusammengetragen zu werden.

Power-Platform-Arbeit u. a. bei
Logo DGVS
Alle Referenzen ansehen

Die Entscheidung davor

Reicht Konfiguration, oder braucht es eine eigene Anwendung?

Diese Frage stellen wir vor jedem Bau, und wir beantworten sie auch dann mit Nein, wenn ein Projekt schon eine App im Kopf hat. Dynamics 365 kann konfiguriert mehr, als die meisten Projekte ausschöpfen.

Konfiguration reicht, wenn …

Kein neuer Pflegeaufwand

  • Der Prozess lässt sich mit Feldern, Ansichten, Rollen und einem Geschäftsprozessfluss abbilden.
  • Alle Beteiligten arbeiten ohnehin in Dynamics 365 und brauchen keine eigene Oberfläche.
  • Was fehlt, ist eine Regel oder eine Sicht auf bestehende Daten, keine neue Anwendung.

Eine eigene Anwendung ist nötig, wenn …

Dann mit Governance und Plan

  • Es bleibt eine echte Lücke, etwa eine Außendienst-App oder eine Freigabestrecke über mehrere Abteilungen.
  • Menschen ohne Dynamics-Arbeitsplatz müssen Daten liefern, etwa Kunden oder Partner über ein Portal.
  • Logik muss serverseitig greifen, bevor ein Datensatz gespeichert wird, oder direkt im Formular sitzen.

Und eine dritte Antwort gibt es auch: Für hohe Datenmengen, harte Transaktionssicherheit oder komplexe Fehlerbehandlung ist eine echte Integration die bessere Wahl als ein Flow. Wir sagen Ihnen, welcher Fall vorliegt, statt alles in Flows zu bauen, weil es zuerst schneller aussieht.

Werkzeuge

Die Werkzeuge, mit denen Dynamics selbst gebaut ist.

Von der eigenen Tabelle bis zum Plugin in der Dataverse-Pipeline. Was Sie brauchen, entscheidet der Prozess, nicht der Wunsch nach einer App.

  • 01

    Dataverse ist Ihr Dynamics

    Dynamics 365 speichert Konten, Kontakte und Verkaufschancen in Dataverse. Eine eigene Tabelle daneben erbt dieselben Berechtigungen, dieselbe Protokollierung, dieselbe Dublettenprüfung. Keine zweite Datenwelt.

  • 02

    Model-driven Apps sind Dynamics-Oberflächen

    Formulare, Ansichten, Geschäftsprozessflüsse und rollenbasierte Apps sind dasselbe Werkzeug, mit dem Dynamics selbst gebaut ist. Der Innendienst bekommt eine eigene App auf denselben Datensätzen, nicht ein zweites System.

  • 03

    Power Automate für Prozesslogik

    Freigaben über Abteilungsgrenzen, Fristen, Dokumente aus Vorlagen, Benachrichtigungen an Vertretungen. Was vorher aus Zurufen und Kalendereinträgen bestand, läuft nachvollziehbar durch.

  • 04

    Plugins und PCF-Controls, wo Konfiguration endet

    Serverseitige Logik in der Dataverse-Pipeline und eigene Steuerelemente direkt im Dynamics-Formular. Das ist echte Entwicklung mit Tests und Versionierung, nicht zusammengeklickt.

  • 05

    Canvas-Apps und Power Pages am Rand

    Außendienst ohne Netz, Prüfprotokolle auf dem Tablet, ein Portal für Kunden oder Partner. Angebunden an dieselben Datensätze, die Ihr Vertrieb im CRM sieht.

  • 06

    Umgebungen und Lösungen statt Klicken in Produktion

    Getrennte Umgebungen für Entwicklung, Test und Betrieb, Änderungen als versionierte Lösungen. Damit ist jede Anpassung nachvollziehbar und zurückrollbar.

Auswertung und Berichte stehen auf einer eigenen Seite: Power BI.

Reihenfolge

Governance kommt vor der ersten App.

Ohne Regeln führt Low-Code tatsächlich zu Wildwuchs. Genau deshalb beginnen wir hier und nicht mit dem Bau. Vier Dinge stehen, bevor die erste Anwendung entsteht.

  1. 01

    Getrennte Umgebungen

    Entwicklung und Produktion sind nicht dieselbe Umgebung. Sonst ist jede Änderung sofort im Betrieb.

  2. 02

    Data-Loss-Prevention-Regeln

    Welche Konnektoren zusammen in einem Flow stehen dürfen, entscheidet eine Regel, nicht der Zufall.

  3. 03

    Benannte Verantwortliche pro Anwendung

    Jede Anwendung hat einen Verantwortlichen mit Namen, nicht bloß einen Eintrag, wer sie erstellt hat.

  4. 04

    Eine Liste, was überhaupt existiert

    Ohne Inventar weiß nach zwei Jahren niemand mehr, welche der vierzig Apps noch benutzt wird.

So arbeiten wir

Wir verantworten die Erweiterung. Und wir bleiben.

Wir nehmen Sie an die Hand: In jeder Etappe führt der Spezialist, den sie braucht, und ein Ansprechpartner bleibt durchgehend derselbe.

Wer die Anwendungen später pflegt, klären wir vor dem Bau, nicht danach. Entweder übernimmt Ihr Team die Pflege, dann bauen wir so, dass das realistisch möglich ist. Oder wir bleiben in der Verantwortung, dann ist es Teil der laufenden Begleitung.

  1. Prüfen

    Lücke im Standard belegen

    Welcher Prozess bricht heute, und woran genau? Wir prüfen zuerst, ob Konfiguration in Dynamics reicht. Meist reicht sie weiter, als das Projekt annimmt.

    Federführung · Beratung

  2. Entscheiden

    Stufe der Erweiterungsleiter wählen

    Konfiguration, Dataverse-Tabelle, Flow, PCF oder Plugin. Diese Entscheidung bestimmt die Pflegekosten der nächsten Jahre und wird deshalb bewusst getroffen, nicht nebenbei.

    Federführung · Architektur

  3. Bauen

    Umsetzen in Lösungen und Umgebungen

    Umsetzung in getrennten Umgebungen, ausgeliefert als versionierte Lösung. Serverseitige Logik mit Tests, Steuerelemente mit dokumentierten Abhängigkeiten.

    Federführung · Entwicklung

  4. Übergeben

    Übergeben, was übergebbar ist

    Ihr Team lernt, was es selbst konfigurieren kann. Was Entwicklung braucht, bleibt bei uns, und das sagen wir vorher statt hinterher.

    Federführung · Adoption

  5. Nachziehen · laufend

    Erweiterungen gegen Releases prüfen

    Zu jeder Release-Welle sehen wir nach, was sich an Ihren Anpassungen ändert, und räumen ab, was der Standard inzwischen selbst kann.

    Federführung · Support & Betrieb

Wer entwickelt

Zwei, die in der Dataverse-Pipeline zu Hause sind.

Plugins, Schnittstellen und Flows sind bei ihnen Tagesgeschäft, nicht Produktdemo. Im Projekt arbeiten Sie direkt mit ihnen, ohne Account-Management dazwischen.

Pascal Hollmann, Senior Lead Dynamics 365 CE Developer & Architect

Pascal Hollmann

Senior Lead Dynamics 365 CE Developer & Architect

Bindeglied zwischen Fachabteilung und Entwicklung, verantwortet die Qualität komplexer technischer Lösungen.

C# / ASP.NETPlug-insSchnittstellen-Architektur

Björn Jastrzab

Dynamics 365 Developer

Setzt Anforderungen mit modernen Entwicklungstools um und kommuniziert die Lösungen direkt mit dem Kunden.

C# / ASP.NETTypeScript / JavaScriptPower Automate
Das gesamte Team kennenlernen

Porträt KI-bearbeitet, wo keines vorliegt stehen Initialen. Hinweise zur Kennzeichnung

Haltung

Warum „Dynamics oder Power Platform" die falsche Frage ist.

Es ist dieselbe Plattform. Die Entscheidung lautet: auf welcher Stufe der Erweiterungsleiter löst man einen Prozess, und was kostet diese Stufe in der Pflege.

Die Erweiterungsleiter

Konfigurieren, erweitern, entwickeln. In dieser Reihenfolge.

Erst prüfen, was der Standard konfiguriert leistet. Dann Dataverse und model-driven Erweiterung. Dann Flows. Erst danach Plugin oder PCF. Jede Stufe kostet mehr Pflege als die vorige, deshalb wird keine übersprungen.

Erweitern, nicht danebenbauen

Eine Anwendung, die eigene Kundendaten hält, ist ein neues Silo.

Alles, was wir bauen, sitzt auf Dataverse und übernimmt Berechtigungen und Datenmodell von Dynamics. So bleibt ein Kundendatensatz auch dann eine Wahrheit, wenn vier Anwendungen darauf zugreifen.

Release-Wellen überleben

Microsoft liefert zweimal im Jahr, ob es passt oder nicht.

Wer tief erweitert, muss wissen, was die nächste Welle an seinen Anpassungen ändert. Wir prüfen Releases gegen Ihre Erweiterungen, statt zu warten, bis im Betrieb etwas nicht mehr geht.

Werkzeug · 15 min, ohne Anmeldung

Was ändert die nächste Release-Welle an Ihren Anpassungen?

Selbstcheck, bevor Microsoft ausliefert.

Investment-Matrix starten

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Power Platform.

Wann braucht man Power Platform, wenn Dynamics 365 schon läuft?
Erst dann, wenn der Standard einen Prozess nachweislich nicht abdeckt. Dynamics 365 kann konfiguriert mehr, als die meisten Projekte ausschöpfen, und jede eigene App ist Technik, die gepflegt werden muss. Wir prüfen zuerst, ob Konfiguration reicht. Bleibt eine echte Lücke, etwa eine Außendienst-App oder eine Freigabestrecke über mehrere Abteilungen, dann ist Power Platform der richtige Weg.
Ist Low-Code nicht genau das, was zu Tool-Wildwuchs führt?
Ohne Regeln ja. Genau deshalb beginnen wir mit Governance und nicht mit der ersten App: getrennte Umgebungen für Entwicklung und Produktion, Data-Loss-Prevention-Regeln, benannte Verantwortliche pro Anwendung und eine Liste, was überhaupt existiert. Ohne diese Basis entstehen in zwei Jahren vierzig Apps, von denen niemand weiß, welche noch benutzt wird.
Was ist Dataverse und brauchen wir es separat?
Dataverse ist die Datenschicht, auf der Dynamics 365 selbst läuft. Wenn Sie Dynamics 365 einsetzen, haben Sie es schon. Der Vorteil: eine eigene App greift auf dieselben Kunden, Kontakte und Berechtigungen zu, statt eine zweite Datenwelt aufzubauen. Eine separate Lizenz brauchen Sie erst für Nutzer, die ausschließlich mit den eigenen Anwendungen arbeiten und keine Dynamics-Lizenz haben.
Was unterscheidet Power Automate von klassischen Schnittstellen?
Power Automate ist schnell gebaut und für fachliche Abläufe gedacht: Freigaben, Benachrichtigungen, Dokumente erzeugen. Für hohe Datenmengen, harte Transaktionssicherheit oder komplexe Fehlerbehandlung ist eine echte Integration die bessere Wahl. Wir sagen Ihnen, welcher Fall vorliegt, statt alles in Flows zu bauen, weil es zuerst schneller aussieht.
Lohnt sich Copilot Studio für eigene Agenten?
Dort, wo Fragen wiederkehren und die Antworten schon dokumentiert sind. Ein Agent auf gepflegten Wissensartikeln entlastet messbar. Auf unklarer Datenlage erzeugt er höfliche, aber falsche Auskünfte, und das kostet mehr Vertrauen als es Zeit spart. Die Grundlage entscheidet, nicht das Werkzeug.
Wer pflegt die Anwendungen später?
Das klären wir vor dem Bau, nicht danach. Entweder übernimmt Ihr Team die Pflege, dann bauen wir so, dass das realistisch möglich ist, und schulen entsprechend. Oder wir bleiben in der Verantwortung, dann ist es Teil der laufenden Begleitung. Was wir nicht machen: eine App abliefern, für die sich anschließend niemand zuständig fühlt.

Nächster Schritt

Bringen Sie uns den Prozess, wir sagen Ihnen die Stufe.

Ein Gespräch darüber, was in Ihrem Prozess wirklich fehlt. Wir sagen Ihnen, ob Konfiguration reicht oder ob es Dataverse, einen Flow oder echten Code braucht.

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