Power Pages Security Agent (Preview): KI-Assistent für Sicherheitskonfiguration
Power Pages erhält einen AI-Agent, der Admins bei Authentifizierung, Autorisierung und Sicherheitsrichtlinien hilft. Unterstützt Troubleshooting und Konfiguration.
Was ist passiert
Microsoft hat mit dem Power Pages Security Agent (Preview) einen KI-Assistenten in den Security-Workspace des Power Pages Design Studio integriert. Er unterstützt bei der Konfiguration von Authentifizierung, Autorisierung, Berechtigungen und Anwendungssicherheit über ein Chat-Panel in natürlicher Sprache, statt dass Administratoren mehrere Einstellungsbereiche manuell durchgehen müssen. Vorgeschlagene Änderungen werden laut Quelle nicht automatisch übernommen, sondern müssen freigegeben werden.
Was bedeutet das praktisch
Für Unternehmen mit Power Pages-Sites bedeutet dies eine mögliche Vereinfachung der Sicherheitsadministration, erfordert aber weiterhin Kontrolle: Microsoft empfiehlt den Einsatz zunächst in Test- oder Entwicklungsumgebungen und die Übernahme freigegebener Änderungen über etablierte ALM-Prozesse wie Power Platform Pipelines. Betroffen sind vor allem Mandanten mit mehrstufiger Umgebungslandschaft, die ihre Freigabe- und Testprozesse entsprechend anpassen sollten.
Relevant für: Power Pages-Admin, Portal-Owner, CRM-Admin
Hintergrund
Der Beitrag vom 23. Juli führt den Security Agent als neue Preview-Funktion ein. Ausgangspunkt ist, dass die Sicherheitskonfiguration einer Power Pages-Website – Authentifizierung, Autorisierung, Berechtigungen und Anwendungssicherheit – bisher über mehrere Einstellungsbereiche verteilt manuell vorgenommen werden musste und dafür tiefes Plattformwissen nötig war. Der Agent wird direkt in den bereits bestehenden Security-Workspace des Power Pages Design Studio eingebettet, nicht als separates Werkzeug.
Wen es betrifft
Adressiert werden IT-Fachkräfte, die Power Pages-Sites im Design Studio administrieren. Konkret geht es um Konfigurationen von Identitätsanbietern wie Microsoft Entra ID, Entra External ID, Azure AD B2C, OpenID Connect und SAML-2.0-basierten Providern, um Tabellenberechtigungen, Web-Rollen und Seitenberechtigungen sowie um anwendungsseitige Schutzmaßnahmen wie Content Security Policy, HTTP-Sicherheitsheader, CORS- und Cookie-Einstellungen. Microsoft rät, den Agent zunächst in Entwicklungs- oder Testumgebungen einzusetzen und genehmigte Änderungen erst über den gewohnten ALM-Prozess, etwa Power Platform Pipelines, in die Produktivumgebung zu übernehmen.
Was jetzt zu tun ist
- Im Power Pages Design Studio die jeweilige Site öffnen und in den Security-Workspace wechseln.
- Im Chat-Panel des Security Agent eine Anfrage in natürlicher Sprache stellen, etwa eine Überprüfung der Sicherheitskonfiguration.
- Vom Agent vorgeschlagene Änderungen vor Ausführung prüfen und freigeben, da nichts automatisch angewendet wird.
- Empfohlene Änderungen erst in Test- bzw. Entwicklungsumgebungen validieren und danach über Power Platform Pipelines in die Produktivumgebung übernehmen.
Belege der Nachrecherche
Nachrecherchiert am 02.09.2026.
Quellen
- Power Platform Blog (Primärquelle)