KAISERSTADT Consulting — Dynamics AI Radar

Übergreifend · veröffentlicht 01.09.2026 · aktualisiert 02.09.2026 · 5 Min. Lesezeit · GA

KI in Dynamics 365 CE: Architekturen für intelligente Anwendungen

Dynamics 365 Customer Engagement integriert KI zunehmend in Kernfunktionen. Eine Analyse zeigt, wie Lösungsarchitekten bereits heute KI-Ansätze in CE-Anwendungen einplanen sollten.

Was ist passiert

Der im Text genannte Dataverse-MCP-Server lief ab Mai 2025 als Preview und erreichte am 15. Dezember 2025 die allgemeine Verfügbarkeit für alle Regionen. Bereits im Juli 2025 kündigte Microsoft eine private Vorschau mit Remote-MCP-Server und erweitertem Tooling an. Für Copilot in Customer Service sowie für Custom-Copilot-Agenten in modellgesteuerten Apps liegen inzwischen eigene Microsoft-Referenzarchitekturen vor.

Was bedeutet das praktisch

Betroffen sind Solution Architects und Entwickler auf Customer Service, Sales und Field Service, sobald sie Copilot-Erweiterungen oder MCP-Anbindungen planen. Mit der GA führte Microsoft neue Governance-Funktionen und aktualisierte Abrechnung für den MCP-Server ein. Custom-Copilot-Agenten laufen über Copilot Studio, dessen Lizenzierung auf verbrauchsbasierten Credits in Kapazitätspaketen beruht. Praktisch heißt das: MCP-Status und Abrechnung prüfen, die Copilot-Referenzarchitektur abgleichen, Credits budgetieren und vor Skalierung ein Governance-Framework aufsetzen, da Lücken dort laut Branchenanalyse Hauptursache gescheiterter Agentic-AI-Projekte sind.

Relevant für: Solution Architect, CRM-Admin, Sales-Leitung, Service-Leitung

„With advent of AI tools – Copilot, Claude, ChatGPT, disparate configuration pieces are more connected to each other and to the Developer / Solution Architect sitting in front of the screen on a random Tuesday midnight."

D365 Demystified · zur Quelle

Hintergrund

Der im Text für Metadaten- und Konfigurationsarbeit genannte Dataverse-MCP-Server lief seit Mai 2025 als Preview und erreichte am 15. Dezember 2025 die allgemeine Verfügbarkeit in allen Regionen. Bereits im Juli 2025 hatte Microsoft eine private Vorschau mit einem Remote-MCP-Server und erweitertem Tooling angekündigt, um die Einrichtung für Agenten zu vereinfachen. Der offizielle Release-Plan-Eintrag beschreibt den Umstieg von lokalen auf zentral gehostete MCP-Verbindungen und nennt dabei auch neue Governance- und Abrechnungsfunktionen. Für Copilot in Customer Service sowie Custom-Copilot-Agenten in modellgesteuerten Apps existieren mittlerweile eigenständige Microsoft-Referenzarchitekturen.

Wen es betrifft

Betroffen sind vor allem Solution Architects und Entwickler, die CE-Module wie Customer Service, Sales, Field Service oder Project Operations um KI-Komponenten erweitern. Für Custom-Copilot-Agenten in modellgesteuerten Formularen verlangt die Microsoft-Referenzarchitektur eine eigene Authentifizierungs- und PCF-Konfiguration. Lizenzseitig betrifft das Organisationen mit Copilot-Studio-Nutzung: Die Lizenzierung läuft konsumbasiert über Copilot Credits, verkauft in Kapazitätspaketen, ergänzt um ein Pro-Nutzer-Abomodell. Entwickler, die für C#-Plugins auf GitHub Copilot setzen, bewegen sich in einer gestaffelten Lizenzstruktur von kostenlos bis Enterprise-Tier.

Was jetzt zu tun ist

  1. MCP-Status und Abrechnung im Power Platform Admin Center prüfen.
  2. Die Copilot-Referenzarchitektur mit dem eigenen Design in Dynamics 365 abgleichen.
  3. Credits für geplante Copilot-Studio-Agenten budgetieren.
  4. Vor Skalierung ein Governance-Framework aufsetzen, da Lücken dort laut Branchenanalyse Hauptursache gescheiterter Agentic-AI-Projekte sind.

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